Schadensbild
Bereits bei der Zerlegung zeigte sich ein erhebliches Schadensausmaß, das den vollständigen Funktionsverlust erklärte:
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Das M6-Gewinde am Kern des Elektromagneten war ausgerissen
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Dadurch kam es zu unzureichendem Kraftschluss und erhöhtem Übergangswiderstand
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In der Folge überhitzte die Spule des Elektromagneten
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Die Überhitzung führte zu:
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thermischer Schädigung der Wicklung
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zusätzlicher mechanischer Beschädigung
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Der Elektromagnet war nicht mehr schaltfähig – der Anlasser fiel komplett aus
Durchgeführte Instandsetzungsarbeiten
Aufgrund der sicherheitsrelevanten Funktion des Anlassers wurde die Baugruppe vollständig zerlegt und fachgerecht instand gesetzt:
Elektromagnet:
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Entfernen sämtlicher beschädigter und thermisch geschädigter Lötverbindungen
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Neu verlöten aller elektrischen Anschlüsse
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Mechanische Instandsetzung der beschädigten Bauteile
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Reparatur des ausgerissenen M6-Gewindes mittels Gewindeeinsatz
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Konforme Montage aller Komponenten gemäß Bauzustand
Anlassermotor:
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Kollektor abgedreht, um Brandstellen, Riefen und Unrundheit zu beseitigen
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Kohlebürsten erneuert und neu eingeschliffen, um eine gleichmäßige Stromübertragung sicherzustellen
Abschluss und Ergebnis
Nach Abschluss der Instandsetzungsarbeiten wurde der Anlasser wieder zusammengebaut und geprüft. Die Funktionsprüfung zeigte:
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Einwandfreies Schaltverhalten des Elektromagneten
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Keine thermischen Auffälligkeiten unter Last
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Ruhiger, gleichmäßiger Lauf des Anlassermotors
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Wiederherstellung der vollen Einsatzfähigkeit
Fazit
Der Anlasser zeigte, wie ein zunächst mechanischer Defekt – ein ausgerissenes Gewinde – im Betrieb zu einem schlagartigen Ausfall führen kann. Durch fachgerechte Instandsetzung, präzise mechanische Reparatur und saubere elektrische Arbeiten konnte die Baugruppe jedoch vollständig wiederhergestellt werden.







